Wiedereröffnung nach der Renovierung

Gomaringen hat einen zweiten Bürgerbus

Der neue Bürgerbus; Bildquelle: Gemeinde Gomaringen

Die Bürgerstiftung Gomaringen hat ihr zweites eigenes Fahrzeug vorgestellt. Mobilität als Voraussetzung für Teilhabe am sozialen Leben: Das war der zentrale Beweggrund für die Bürgerstiftung im Juni 2015, den ehrenamtlichen Fahrdienst zur Verfügung zu stellen – zunächst mit verschiedenen, einzeln geliehenen Fahrzeugen, dann mit einem eigenen, das mit sehr großzügiger Unterstützung erworben werden konnte.

Laut Vorstand Dr. Johannes Rothmund, der vor dem Rathaus das neueste Bürgermobil vorstellte, wurden seitdem rund 100.000 km geleistet; rund 12.000 Fahrgäste konnten befördert werden. Zu berücksichtigen sind bei diesen Zahlen die beiden Coronajahre, in denen sehr viel weniger gefahren werden konnte.

"Mit unserem neuen Fahrzeug beginnt das Elektrozeitalter“, freute sich Dr. Rothmund. Nur dank großzügiger Spenden sei dies möglich gewesen. Und so ging sein Dank an die Ilse-Graulich-Stiftung, die Schlossapotheke, die FairEnergie Reutlingen, die alle künftigen Ladungen übernimmt, und die Gemeinde. Für sie sprach Bürgermeister Steffen Heß seinen Dank in mehrere Richtungen aus: Der Bürgerstiftungfür ihre Idee und die tatkräftige Umsetzung, den Fahrerinnen und Fahrern der vergangenen zehn Jahre und auch künftig sowie allen bisherigen Spendern.

Für die Ilse-Graulich-Stiftung sprach ihr Vorstand Dr. Hermann Lang; die die Stiftung sei es gar keine Frage gewesen, das Bürgermobil zu unterstützen. Er wünschte weiterhin gute Fahrt. Von der FairEnergie war Frau Mara Ebinger gekommen: „Daseinsvorsorge ist Teil unserer DNA“ – und es freue sie sehr, dass mit diesem Projekt auch noch Ökostrom aus der Region zur Verfügung gestellt werden könne. Für die Schlossapotheke bekundete Freya Cammalleri ihre Anerkennung des Bürgermobils; die Apotheke und ein Großteil der Kundschaft sei sehr dankbar für den ehrenamtlichen Dienst.

Unter den regelmäßigen Spendern sind 21 Gomaringer Unternehmen, Selbständige und Einzelpersonen, die laufend spenden. Bei der Enthüllung des neuen Fahrzeugs wies Dr. Johannes Rothmund auch auf die Beschriftung des weißen Opels hin; die Spender sind hier genannt. Er erklärte auch die Ausstattung des Fahrzeugs. Dank einer großzügigen Spende einzelner Mitglieder des GenerationenCampus war es möglich, die für die Sicherheit der Fahrgäste wichtigen Haltegriffe zusätzlich zu montieren.

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