Landesförderung ermöglicht die Erschließung der Sammlung

Hechingen: Digitalisierung im Hohenzollerischen Landesmuseum

In Zukunft gibt's den Museumskatalog auf Knopfdruck; Bildquelle: Jauch/ Stadt Hechingen

134 Aktenordner stehen im Hohenzollerischen Landesmuseum im Regal, in denen die rund 10.000 bis 12.000 Objekte des Museums verzeichnet und beschrieben sind. Dank einer Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg wird die Sammlung jetzt
durch Elisabeth Freier digital erschlossen.

In einem Museum kann man schnell einmal den Überblick verlieren. Insbesondere wenn, wie im Hohenzollerischen Landesmuseum, die Anzahl der im Laufe der Zeit gesammelten Objekte zwischen 10.000 und 12.000 liegt. Genau lässt sich dies nicht sagen, da unter vielen Objektnummern eine ganze Anzahl von Objekten subsumiert sind – insgesamt 134 Aktenordner nimmt die Dokumentation der Sammlung ein. Dabei wird das Objekt beschrieben und historisch eingeordnet, vielfach sind Zeitungsaufsätze oder sonstige Beschreibungen angehängt.

Ganz wichtig sind zudem die Informationen über die Herkunft des Objekts und wie es in die Bestände des Museums gelangte. David Hendel kennt die Sammlung mittlerweile sehr gut, aber für Interessierte und Nutzer des Museums ist der Zugang schwierig, wenn er nicht vermittelt. Das ändert sich jetzt, denn Hendel ist es
gelungen, dass das Hohenzollerische Landesmuseum in ein Sonderprogramm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg aufgenommen wurde, das in Zusammenarbeit mit der Landesstelle für Museen die digitale Erschließung der Bestände unterstützt.

"Die Museumssammlung ist das Herz eines jeden Museums. Wir müssen viele nichtstaatliche Museen dabei unterstützen, ihre Sammlungen zu sichern und für Interessierte aufzuarbeiten“, erklärt dazu Staatssekretär Arne Braun.

Zurück zur Newsübersicht