Nach sieben Jahren Arbeit in vier Bauabschnitten zeigt sich der Fürstengarten wieder in vollem Glanz.
Bürgermeister Philipp Hahn ließ in seiner Eröffnungsansprache die Geschichte des unter Denkmalschutz stehenden Landschaftsparks Revue passieren, arbeitete die Verbindungen des letzten Hechinger Fürstenpaares zu der "grünen Lunge“ der Oberstadt heraus und verwies auf den berühmten Gartengestalter Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau: "Der Fürstengarten ist ein Kulturdenkmal. Wohlgemerkt: Ein Kultur-, kein Naturdenkmal. Er dokumentiert die Landschaftsarchitektur des 19. Jahrhunderts und ist ein bemerkenswertes Beispiel eines Landschaftsgartens im englischen Stil, so wie ihn Pückler-Muskau in seinen 1834 erschienenen 'Andeutungen über Landschaftsgärtnerei' beschreibt.“
Die Stadt hat seit Beginn der denkmalgerechten Sanierung rund 1,5 Millionen Euro in den Park investiert. Der Fürstengarten mit der Villa Eugenia im Zentrum, der Pleasure Ground vor der Villa, der Hügel mit Rundbank, neue alte Wege, der Schattengang und viele angelegte Staudenbeete, sie müssen fortan gepflegt werden. Dazu wünschte Hahn den Verantwortlichen viel Erfolg.
Dass sich der Aufwand lohnt, stehe für ihn außer Frage, so Hahn. Der Fürstengarten sei ein Naherholungsgebiet, eingebunden ist der Schaukelweg Häppy, und als Kulturdenkmal ein Ort der Kultur und für die Kultur.