Metzingen ist eine von bundesweit 19 Kommunen, die im Pilotprojekt "Agentic AI Hub" des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) mitgewirkt hat.
Anfang Juli machte sich Bundestagsabgeordneter Michael Donth persönlich ein Bild davon, vor Ort in der DigITal-WerkStadt neben dem Metzinger Rathaus.
Oberbürgermeisterin Carmen Haberstroh und das Team der Abteilung Digitalisierung und IT empfingen den Abgeordneten und zeigten ihm in einer Live-Demonstration, wie agentische Künstliche Intelligenz (KI) in der Stadtverwaltung bereits heute eingesetzt wird. Donth zeigte sich beeindruckt.
Im Kern des Projekts steht die KI-gestützte Analyse und Optimierung von Verwaltungsprozessen. Eine spezialisierte Software des Start-ups Summ.AI hilft dabei, Abläufe schneller zu erfassen, zu simulieren und gezielt zu verbessern. „Kommunen unserer Größe haben ungefähr 3.000 Abläufe, die immer wieder kommen", erklärte Jan Keppler, Geschäftsbereichsleiter Digitalisierung und IT bei dem Besuch des Bundestagsabgeordneten. In den drei Projektmonaten wurden deutlich mehr Prozesse analysiert als zuvor – mit messbarem Ergebnis: Die Arbeitsgeschwindigkeit hat sich vervielfacht, Routineaufgaben werden produktiver abgewickelt. Davon profitieren langfristig auch die Bürgerinnen und Bürger: Anliegen können zügiger bearbeitet, Abläufe noch transparenter gestaltet werden.
Die gewonnenen Erkenntnisse stellt Metzingen gemeinsam mit den anderen Projektteilnehmern des bundesweiten Pilotprojekts auf einer zentralen Plattform des Bundes zur Verfügung, damit auch andere Kommunen davon profitieren.
"Ich freue mich, dass die Stadt Metzingen Teil dieser bundesweiten zukunftsweisenden Initiative ist", so Oberbürgermeisterin Carmen Haberstroh. Die Digitalisierung der Stadtverwaltung ist seit ihrem Amtsantritt eines ihrer Kernthemen - und der Besuch von Michael Donth zeigt: Metzingen ist auf dem richtigen Weg.