Blühflächen-Projekt abgeschlossen

Metzingen stärkt Artenvielfalt

Blühfläche; Bildquelle: Stadt Metzingen

Mit dem Abschluss eines fünfjährigen Förderprogramms des Landes Baden-Württemberg zieht die Stadt Metzingen eine positive Bilanz für den Natur- und Artenschutz auf kommunalen Grünflächen.

Fünf Jahre lang hat die Stadt Metzingen ausgewählte Grünflächen extensiv bewirtschaftet und damit die biologische Vielfalt gefördert. Mit der Einreichung des Verwendungsnachweises wurde das Landesförderprogramm "Blühflächen und Biodiversitätspfade“ nun erfolgreich abgeschlossen.  "Die Entwicklung dieser Flächen zeigt, dass Natur- und Artenschutz direkt vor Ort beginnen. Mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen können wir wertvolle Lebensräume schaffen und erhalten“, sagt Oberbürgermeisterin Carmen Haberstroh.

Von 2022 bis 2026 pflegte der städtische Obstbau fünf Grünflächen mit einer Gesamtgröße von rund 0,71 Hektar an der Eichbergstraße, der Auchtertstraße, in der Grünanlage Spahlerbach sowie an der Neuhauser Straße entsprechend den Fördervorgaben. Dazu gehörten eine späte Mahd, der Verzicht auf Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie die Abfuhr des Mahdguts.  Die extensive Bewirtschaftung hat sichtbare Erfolge gebracht. Auf den Flächen haben sich unter anderem die Wiesen-Witwenblume und der Hornklee etabliert. Darüber hinaus bieten die artenreichen Wiesen zahlreichen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern Lebensraum und Nahrungsquellen. Feldhasen und verschiedene Schmetterlingsarten konnten dort beobachtet werden.  Neben dem ökologischen Nutzen sammelten die Mitarbeitenden des städtischen Obstbaus wertvolle Erfahrungen mit biodiversitätsfördernden Pflegeverfahren. Die Erkenntnisse aus dem Förderzeitraum sollen künftig auch in die Pflege weiterer städtischer Flächen einfließen.

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