Verliehen wird die Auszeichnung vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission. In diesem Jahr wurden bundesweit 30 Initiativen, Netzwerke und Kommunen für ihr Engagement ausgezeichnet.
In der Begründung für die Auszeichnung besonders hervorgehoben hat die Kommission die vielseitige Kommunikation innerhalb der Stadtverwaltung, angefangen vom "klimafreundlichen Mittagstisch" bis hin zur regelmäßigen Präsentation der Nachhaltigkeitsbemühungen verschiedenster Bereiche im Stadtkonzern. Wichtig war der Jury zudem die Arbeit mit jungen Menschen. Beispiel dafür ist die jährliche Aktion „Klimameilen“ in Zusammenarbeit mit den Reutlinger Schulen und Kindergärten. Die von Kindern und Jugendlichen gesammelten „Klimameilen“ werden alljährlich an die Teilnehmenden der UN-Weltklimakonferenz übergeben.
Ziel des ämterübergreifenden Einsatzes für Bildung für nachhaltige Entwicklung innerhalb der Stadtverwaltung ist es, Menschen die Kompetenzen zu vermitteln, die sie benötigen, um die Folgen ihres Handelns für Umwelt, Gesellschaft und künftige Generationen zu verstehen. Nicht zuletzt beteiligt sich Reutlingen damit an der Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (BNE 2030).
Unter den ausgezeichneten Einrichtungen war in diesem Jahr auch das Entwicklungspädagogische Informationszentrum Reutlingen (EPiZ), mit dem die Stadtverwaltung eine langjährige Zusammenarbeit pflegt, zum Beispiel im Rahmen des Reutlinger Umweltmentorenprogramms. Zudem hat das Reutlinger Umweltbildungszentrum Listhof e.V. die BNE-Zertifizierung im Rahmen der Landesstrategie BNE-BW 2030 erhalten.