Auf dem ehemaligen Hoeckle-Areal in Mössingen entsteht in den kommenden Jahren ein Wohnquartier für bis zu 1.000 Menschen. Die Stadt Mössingen, der Bauträger Hofmann Haus und der Immobilienentwickler BPD haben eine entsprechende Vereinbarung getroffen.
Die Kooperationspartner Oberbürgermeister Michael Bulander, Thomas Müller, Geschäftsführer von Hofmann Haus, Alexander Heinzmann, CEO von BPD | Bouwfonds Immobilienentwicklung, und Marcus Reutter, Leiter der Region Südwest bei BPD | Bouwfonds Immobilienentwicklung, unterzeichneten den städtebaulichen Vertrag am 24. April 2026 im Mössinger Rathaus. Damit wurden die Voraussetzungen für die Umsetzung des Bauvorhabens geschaffen. Realisiert werden Miet- und Eigentumswohnungen, geförderter Mietwohnungsbau sowie gemeinschaftliches Wohnen. Zudem wird es Grundstücke für Baugruppen und Baugemeinschaften geben. Mit der ortsüblichen Bekanntmachung durch die Stadt tritt der Bebauungsplan in Kraft.
Bereits am 15. Dezember 2025 hatte der Gemeinderat Mössingen den Satzungsbeschluss gefasst. Damit liegt nun Planungsrecht für die Entwicklung eines neuen Stadtbausteins vor, der eine ehemals industriell genutzte Fläche in das bestehende Stadtgefüge integriert.
Grundlage der Entwicklung ist der Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs aus dem Jahr 2021, erarbeitet von Hähnig | Gemmeke Architekten und Stadtplaner sowie Stefan Fromm Landschaftsarchitekten. Seit dem Aufstellungsbeschluss Anfang 2022 wurde das Konzept in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Stadt, BPD und Hofmann Haus weiterentwickelt und an die lokalen Rahmenbedingungen angepasst.
Das Quartier auf einer ehemaligen Industriefläche setzt auf eine flächenschonende Innenentwicklung mit kurzen Wegen. Das Raumangebot reicht von unterschiedlichen Wohnungsgrößen bis hin zu gewerblichen und gastronomischen Nutzungsmöglichkeiten. Zentrale Frei- und Grünräume, Aufenthaltsflächen und Wegeverbindungen schaffen Orte der Begegnung und stärken die nachbarschaftliche Vernetzung im Quartier. Das bestehende Pförtnerhäuschen beispielsweise soll künftig ein Quartierzentrum werden, wo sich die Nachbarschaft treffen kann.